Dienstag, 4. Oktober 2011

Römer - Werksbesichtigung in Ulm

Vor kurzem erhielt ich eine Mail von Römer. Wir wurden eigeladen um uns das Werk in Ulm anzuschauen. Ich habe natürlich nicht lange gezögert und mich gleich mit meinem Mann angemeldet (er hat konnte sich ein paar Tage frei nehmen)

Nach der Anmeldung erhielt ich erneut eine Email.

Hallo liebe Botschafter,

Ihr ward die Schnellsten und deshalb freuen wir uns sehr darauf, Euch am Donnerstag, den 22.09.2011 bei uns in Ulm willkommen zu heißen. Damit wir den Tag gemeinsam optimal planen können, haben wir Euch ein paar Informationen zur Anreise zusammengestellt:

Treffpunkt:
Donnerstag, 22.09.2011
11:00 Uhr
Viele Grüße,

Nina Schröer & Judith Pierau 

Am Donnerstag war es dann soweit. Um 4 Uhr sind wir aufgestanden und haben noch ein paar Sachen zusammengeräumt. Es war 5 Uhr früh als wir losgefahren sind, schließlich hatten wir 475 km vor uns und um 11 Uhr begann die Besichtigung.
Die Autobahnen waren alle frei, sodass wir gemütlich und ohne jeglichen Stress fahren konnten. Um 10.15 Uhr erreichten wir Ulm.

Nach einer kurzen Vorstellung und Begrüssung, begann die Besichtigung. Ich muss dazu sagen, das mir angeboten wurde Giulia in der neuen Bauchtrage durchs Werk zu tragen, da habe ich natürlich nicht lange gezögert, denn diese Trage gibt es noch nicht auf dem Markt und ich konnte sie ausprobieren.
Stella durfte sich auch in einen neuen Wagen setzten, aber nein, Madame hat ein wenig gezickt.


Wir sind durch die verschiedensten Etagen gelaufen und haben uns von den Stoffen bis zu den fertigen Sitzen und Schalen alles angeschaut. Wir durften auch einen Blick in die Schlittenanlage werfen. Dort werden ausgewählte Sitze getestet (wie ein Crash mit Tempo 50 gegen die Wand) 
Leider wurde die Anlage an diesem Tag gewartet, sodass wir sie nicht im Einsatz erleben konnten.


Dann wurde es laut, denn wir durften uns einen Testraum anschauen. Dort werden per Maschinen die verschiedenen Verschlüsse der Sitze und Schalen auf Ihre Lebensdauer getestet. Sie werden unzählige Male auf und zugemacht. Besonders witzig fand ich die Fahrradsitz Test Station.
Es wurde eine sehr huppelige Strecke simuliert, natürlich muss der Fahrradsitz das auch aushalten.


Zur Mittagszeit hatten wir dann das komplette Werk erforscht und begaben uns in den Aufenthaltsraum. Dort gab es ein Mittagessen mit den ganzen Experten von Römer. Das Essen war so lecker. Es gab Wraps, Salate, Brot und Beläge, sowie Muffins. Einfach himmlisch.


Nach dem Essen gab es noch Geschenke. Stella durfte sich etwas von Lego aus einer Riesen Kiste aussuchen und wir haben eine Tüte mit Katalogen, sowie einen schönen Thermobecher bekommen. Ausserdem hat Stella noch eine Römer Kuh bekommen. Diese ist super knautschig und selbst Giulia findet sie wortwörtlich zum anbeissen.


Anschließend hat mein Mann sich Rat von einem Mitarbeiter geholt, denn wir mussten unseren erst 1 Jahre alten Autositz schon zum dritten Mal einschicken, weil immer wieder die Spannschnalle defekt war. Das Fachgeschäft in dem wir den Sitz gekauft hatten, hat uns immer wieder drauf hingewiesen das Römer unkompetent sei, was Umtausch angeht und sie meinten noch das Römer immer total schlecht zu erreichen ist.
Als wir ihm die Story ausfgetischt haben war er baff. Er wiederrum versicherte uns, das Römer einen defekten Sitz wenigstens einmal zu reparieren versucht und nachdem das gescheitert wäre einen neuen rausgibt und war sichtlich enttäuscht von dem Fachgeschäft.
Schließlich kann man so Kunden verlieren. (Wir waren mittlerweile ja auch sauer, weil wir ständig nur mit dem schäbigen Leihsitz rumkurven mussten)


Das Ende vom Lied war, das wir mit einem grade vom Band gerollten, pinken Sitz nach Hause gefahren sind und Römer uns wieder gezeigt hat, das sie sehr kompetent und nett sind. So kennen wir es ja auch von Römer. Naja und das Fachgeschäft hat nun einen Kunden weniger, weil sowas muss ich mir nicht geben......
Vielen Dank an Römer für diesen tollen Tag!!


 

Fast hätte ich noch vergessen zu erwähnen, das wir nach dem Werksbesuch noch einen Besuch bei dem Onkel meines Mannes veranlasst haben, da dieser in der Nähe wohnt. Wir haben dort geschlafen und sind am nächsten Tag aufs Oktoberfest gefahren.





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